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Die Zauberraum-Technik

zauberraum-technikDie Zauberraumtechnik ist eine der bekanntesten Techniken der dynamisch-ressourcenorientierten Hypnotherapie. Ihre Stärke liegt in ihrer fast schon universellen Einsetzbarkeit:  Sie kann sowohl zum Abbau vorhandener Blockaden, als auch zur Stärkung erwünschter Ressourcen eingesetzt werden und erfordert darüber hinaus noch nicht einmal eine spezielle Vorbereitung seitens des Hypnotiseurs. Sie ist das Schweizer Messer im Werkzeugkoffer eines jeden Hypnotiseurs und erstaunt zuweilen mit ihrer schnellen, deutlich spürbaren Wirkung.

Typische Anwendungsbereiche der Zauberraumtechnik sind:

  • Steigerung von: Entspannung, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Glücksgefühlen
  • Senkung von: Stress, Ängsten, Unruhe, Blockaden, verhärteten negativen Glaubenssätzen

Prozessablauf: So funktioniert die Zauberraum-Technik

  1. Zielfestlegung
    Zu Beginn legen Sie mit Ihrem Klienten das Ziel der Sitzung fest. Fragen Sie ihn, was er sich wünscht – wie soll sich sein Leben verändern? Es kann entweder ein „Hin zu“ oder ein „Weg von“ Ziel sein. Beispiel für ein Hin zu Ziel wäre: Mehr Selbstbewusstsein haben. Beispiel für ein Weg von Ziel wäre: Weniger Schmerzempfinden im Knie. Oftmals lohnt es sich bei Weg von Zielen, genau zu überprüfen, ob es sich nicht doch in ein „Hin zu“ Ziel ändern lässt, da diese eine wesentlich stärkere intrinsische Motivation nach sich ziehen. Ein Beispiel für eine mögliche Umwandlung wäre, aus einem „ich möchte nicht immer so schüchtern sein“ ein „Ich möchte mich in gesellschaftlichen Situationen sicherer fühlen“ zu machen. Versuchen Sie hierbei, dem Klienten nichts aufzudrängen oder in den Mund zu legen – es ist sehr wichtig, dass er die entscheidende Rolle bei der Zielfindung spielt.

    Zu guter Letzt vereinfachen Sie das Ziel nun nach Möglichkeit. Im besten Fall kommt dabei ein einzelnes Wort heraus, wie z.B. „Selbstsicherheit“ oder „Entspannung“. Auch bei „weg von“-Zielen wäre es hilfreich, ein einzelnes Kennwort zu haben, da dieses später für die Arbeit im Zauberraum benötigt wird, wie z.B. „Schmerz“.

  2. Vorstellung der Technik & bewusste Skalierung
    Bevor Sie mit der Intervention beginnen, erzählen Sie Ihrem Klienten, was ihn gleich erwartet. Im Gespräch führen Sie eine bewusste Skalierung mit den SUD durch (subjective Units of Distress, was in etwa so viel heißt wie „subjektive, eigene Einschätzung der Problemstärke bzw. der Zielmotivation etc.). Dies kann in etwa so klingen:
    „Ich werden Sie gleich in Trance bitten, sich einen ganz besonderen Ort vorzustellen, den wir Ihren Zauberraum nennen. Dieser Zauberraum repräsentiert all Ihre unbewussten Ressourcen und wir können dort sowohl Stärken, als auch Blockaden ausfindig machen. Er stellt die Heimat Ihrer inneren, unbewussten Prozesse und Vorgänge dar. Sie können sich diesen Raum als Art virtuellen Raum in Ihrem inneren vorstellen, oder auch außerhalb Ihres Körpers als wirklichen Raum. Um möglichst effizient mit Ihrem Unterbewusstsein zu kommunizieren, bedienen wir uns der Symbolsprache. Das heißt – welche Bilder oder Gefühle auch immer in Ihnen auftauchen mögen, lassen Sie Ihrer inneren Kreativität freien Lauf und schauen Sie einfach mal, was Sie da alles erwartet. Zuerst werde ich Ihnen vorschlagen, den Raum von Außen zu erleben. Ich weiß natürlich nicht, welche Art von Haus Sie sehen, und wie die Tür aussieht. Wie gesagt – lassen wir uns einfach überraschen. Im Raum selbst werde ich Sie dann darum bitten, eine Art Kontrollapparatur zu visualisieren. Das kann eine Maschine oder ein sonstiges Gerät sein, an dem Sie entweder Hebel, Knöpfe, Schalter oder sonstige Verstellmöglichkeiten finden, die auf die eine oder andere Art und Weise skaliert sind. Wir schauen dann mal, auf welcher Stufe von 0 bis 10 Ihr Ziel gerade steht, (Beispiel:) also wie hoch Ihr Unterbewusstsein Ihre Entspannungsfähigkeit derzeit einschätzt. Wenn ich Sie nun spontan fragen würde, wie hoch Sie Ihre Entspannungsfähigkeit auf einer Skala von 0 bis 10 derzeit einschätzen, wobei 0 für überhaupt nicht vorhanden und 10 für das absolute Maximum steht ... welche Zahl würden Sie mir aus dem Bauch raus nennen? (Zahl notieren). Vielen Dank. In Trance werden Sie übrigens ganz normal mit mir sprechen können, auch, wenn Ihre Stimme vielleicht ein wenig anders klingt oder das Tempo variiert. Erstaunlicherweise gehen die meisten Menschen sogar noch viel tiefer in Trance, sobald sie sprechen. OK – sind Sie bereit für das Abenteuer?“

  3. Tranceeinleitung und –vertiefung
    möglichst ausgiebig, z.B.: Fixation, 5->0, langer Flur, -> Freifläche ... „... und jetzt stell dir vor, wie dein Unbewusstes dich an einen weit entfernten Ort trägt, der dir erstaunlicherweise dennoch ganz nah ist ... so dass du dir einige Augenblicke Zeit nimmst, um dich dort einzufinden, vor deinem Zauberraum, und du mir jetzt erzählst, was du dort entdeckst ...“

  4. Zauberraum von Außen visualisieren lassen
    Oftmals ist es für den Klienten nochmal eine große Hilfe, darauf hinzuweisen, dass Visualisieren nicht automatisch bedeutet, man müsse alles so real wie im Traum erleben. „Und wenn ich dich gleich bitte, dir verschiedene Dinge vorzustellen, können diese Dinge sehr lebendig auf dich wirken – oder auch nicht, was überhaupt keine Rolle spielt, denn manche Menschen stellen sich Dinge äußerst lebendig vor und haben das Gefühl, diese regelrecht vor sich zu sehen, wohingegen andere Menschen Dinge in ihrer Vorstellung eher wie in einer Erinnerung erleben ... so dass, wenn ich dich zum Beispiel fragen würde, wie deine Haustür aussieht und welche Farbe sie hat ... du bereits visualierst, um mir die Frage beantworten zu können ... und mehr musst du jetzt auch gar nicht tun, sondern du kannst die Dinge ganz entspannt auf genau die Art und Weise erleben, die hier und heute am besten für dein Unterbewusstsein ist, um dein Ziel zu erreichen (Ressource zu stärken, Blockade zu überwinden, ...).

    Beschreib mir nun den Zauberraum, wie sieht er aus? [Hier kann eine LANGE Pause angebracht sein, bis zu 1 ½ Minuten, da Klienten sich oftmals erst sammeln müssen, bevor sie in Trance antworten können. Gegenbenfalls nach ausreichend zeitlichem Abstand einfach noch einmal sanft nachfragen.]

    [Gegebenenfalls weitere Fragen stellen:]Wie sieht die Umgebung aus? Was siehst du / hörst du / spürst du? Was ist da noch?“

  5. Tür
    Wenn offen: „Betrete jetzt deinen Zauberraum und erzähl mir, was du dort entdeckst“
    Wenn geschlossen: „Wenn du versuchst, die Tür zu öffnen ... was passiert dann?“, „Was könnte dir dabei helfen, die Tür zu öffnen?“ etc.; Utilisierung & Flexibilität; z.B. welches Werkzeug könntest du nutzen, ...
    Weitere Anregungen:
    1. Was könnte dir dabei helfen, die Tür zu öffnen?
    2. Gibt es etwas, was dir dabei behilflich sein kann, die Tür zu öffnen?
    3. Vielleicht gibt es einen Schlüssel, der sich irgendwo versteckt ... vielleicht näher, als du denkst. Schau dich mal in aller Ruhe um ...

  6. Zauberraum visualisieren lassen
    „Und nun im Zauberraum angekommen fühlst dich dich absolut wohl. Du atmest ganz tief und gleichmäßig ein und wieder aus und jeder Atemzug führt dich tiefer und tiefer in dieses Erleben ... tiefer und tiefer hin zu dir selbst, zu deinen eigenen Wurzeln und unbewusst vorhandenen Ressourcen. Nimm dir einige Augenblicke Zeit, um diesen Raum voll und ganz lebendig werden zu lassen und genieße dieses Gefühl, dort an der Quelle deiner Kraft angekommen zu sein ... denn dort in diesem Raum kannst du unbewusste Veränderungsprozesse in Gang setzen, einfach, in dem du dir verschiedene Dinge vorstellst ... und vielleicht kannst du dir jetzt auch deinen ganz persönlichen Veränderungsapparat vorstellen ... vielleicht eine große oder kleine Maschine, ein Apparat, ein Gerät, einen Mischpult oder wie auch immer diese Möglichkeit zur Veränderung in deinem Unterbewusstsein nun auftaucht ... so dass du nun ganz gelassen und mit einem Gefühl voller Vertrauen zu diesem Apparat hinüberschlendern kannst ... und dabei immer tiefer und tiefer in diese herrliche Wohlgefühl sinkst ... und dich nun direkt vor diesem Apparat mit seinen vielen Schaltern, Knöpfen und Hebeln befindest. Eine dieser Schalter, Knöpfe oder Hebel ist beschriftet mit (hier Thema des Klienten einfügen, z.B. „Schmerz“ oder „Selbstvertrauen“) und du findest dort auch eine Skala von 0 bis 10, wobei 0 für überhaupt nicht und 10 für das absolute Maximum steht. Ich werde dich gleich bitten, zu sprechen, und erstaunlicherweise wirst du entdecken, wie du mit jedem gesprochenen Wort ganz automatisch immer tiefer und tiefer in diese herrliche Ruhe eintauchst ... sag mir nun, ob es sich bei dieser Verstellmöglichkeit um einen Schalter, Hebel, Knopf oder vielleicht etwas ganz anderes handelt. Was entdeckst du dort? (Nun dem Klienten ausreichend Zeit lassen, sich zu sammeln und zu antworten) Sehr gut. Und auf dieser Skala von 0 bis 10 ... wo steht der (z.B.:) Hebel nun im Augenblick?
    (Dieser Teil der Arbeit ist nun besonders spannend! Da wird zu Beginn der Sitzung schon einmal im Wachbewusstsein skaliert haben, können wir vergleichen, ob die Selbsteinschätzung des Klienten, wie stark seine Ressource bzw. wie groß sein Problem ist,  auch mit der unbewussten Realität übereinstimmen oder ob es zwischen Einbildung und Realität eine hohe Diskrepanz gibt!)

  7. Hebel in Zielrichtung verstellen
    Ganz wichtig: Nicht wir geben das Endziel vor, sondern der Klient verändert die Skala im Rahmen seiner eigenen Möglichkeiten! Ziel ist in den meisten Fällen nicht 0 oder 10, sondern eine Zahl irgendwo dazwischen; der Klient wird  - unbewusst geführt - die Intensität finden, dir für ihn optimal ist! Am Beispiel Selbstvertrauen:
    „Gut, der Hebel steht also aktuell auf einer 4. Ich frage mich, was nun passiert, wenn du den Hebel nach oben bewegst. Versuch es einfach mal – und erzähl mir, was dann geschieht“. Gegebenenfalls eine paradoxe Intervention nutzen!
    1. Hebel lässt sich verstellen: „Gut, dann beweg den Hebel jetzt weiter in die für dich gewünschte Richtung. Auf welcher Zahl bleibt er stehen?
    2. Hebel lässt sich nicht verstellen: Suchen Sie gemeinsam mit dem Klienten Möglichkeiten, um den Hebel zu verstellen. „Gibt es vielleicht ein Werkzeug in diesem Raum, das dir dabei helfen könnte, den Hebel in Bewegung zu setzen?“ So lange nach Möglichkeiten suchen, bis es klappt. Hier kann es hilfreich sein, sich vorzustellen, in einer Art Computerspiel zu sein – es gibt immer eine Lösung, sie will nur gefunden werden! Seien Sie also kreativ und leiten Sie Ihren Klienten an, es Ihnen gleich zu tun: Kreativ und zielorientiert nach einer gangbaren Lösung suchen ... . Wenn sich der Hebel bewegen lässt, mit a) fortfahren

  8. Intensität überprüfen
    „Aha, und der Hebel steht jetzt also auf der 7. Und folgende Frage stelle ich nun deinem Unterbewusstsein und ich möchte, dass du mir unbewusst die erste Antwort gibst, die dir einfällt: Ich möchte wissen, ob diese 7 für dich – hier und heute – stimmig ist, oder ob du den Hebel weiter verstellen möchtest?“
    1. Falls weiter verstellen: Mit 7a) fortfahren
    2. Falls in Ordnung: Mit 9) fortfahren

  9. Hebel fixieren
    In dieser Stufe der Arbeit werden wir den Hebel (Schalter, Knopf, Regler etc.) auf eine Art und Weise fixieren, die eine weitere Verbesserung des Problematik erlaubt, aber keinen Rückfall. Am Beispiel Selbstvertrauen:
    „Sehr schön. Und ich möchte, dass du den Hebel jetzt auf eine Art und Weise arretierst (oder fixierst), die es dem Hebel zwar erlaubt, sich weiter nach oben zu bewegen, die es aber unmöglich macht, dass der Hebel wieder nach unten gleitet. Schau dich nochmal um im Raum ... irgend etwas darin wird dir helfen, den Hebel nun zu fixieren. Was ist es?“ -> Utilisieren & arretieren bzw. fixieren

  10. Rückkehr & positive Progression
    Der Klient wird gebeten, den Raum wieder zu verlassen. Die Türe kann geschlossen werden oder offen bleiben – was auch immer für den Klienten am stimmigsten ist. Anschließend wird der Klient eingeladen, eine kurze Progression mit den neu gewonnenen Ressourcen zu erleben: „Und jetzt, mit diesen neuen Ressourcen und Stärken, die du in deinem Zauberraum freigelegt hast, kannst du deine Gedanken einfach ein ganz klein wenig in die Zukunft gleiten lassen ... hin zu einem Zeitpunkt, wo du von deinen neugewonnenen Ressourcen profitieren kannst ... stell dir einfach vor, wie (hier am besten eine Situation nutzen, die für den Klienten Bedeutung hat – z.B. ein Meeting, eine gesellschaftliche Situation, etc.).  ... Und dein Unterbewusstsein wird von nun an dafür sorgen, weiterhin die für dich benötigten Ressourcen zu entfalten und zu entwickeln ... oftmals unbemerkt und auf eine Art und Weise, die dich entspannt, beruhigt und zugleich vitalisiert ... dir neue Kraft und Energie schenkt ... dir dabei hilft, einen unerschütterlichen Lebensmut zu entwickeln ..“

  11. Exduktion
    Bei der Exduktion ist darauf zu achten, dass der Klient danach wieder voll und ganz im Hier, Jetzt und Heute geerdet ist. Fertig! Im Nachgespräch fragen Sie, wie der Klient die Technik erlebt hat und auf welche Weise er die neuen Ressourcen jetzt am intensivsten wahrnimmt. „Wie gut geht es Ihnen jetzt? / Wie sehr hat sich Ihre Zuversicht verbessert? / Welche positive Veränderung spüren Sie im Augenblick? etc.

Wichtige Prozesshinweise

Die Zauberraumtechnik kann in vielen Fällen bereits in kurzer Zeit eine erstaunliche Wirkung entfalten. Es gibt jedoch einige Punkte zu beachten, um die Technik wirklich maximal gewinnbringend für den Klienten durchzuführen:

Die eigene Zielsetzung bestimmt den Weg!
Als Hypnotiseur müssen Sie unbedingt ein klares Ziel vor Augen haben. Was soll geschehen? Welche Etappenziele gibt es? Nun: Zu allererst einmal haben Sie das Ziel, den Klienten möglichst tief in Trance zu begleiten. Die Atmung darf tief und ruhig sein, die Physiologie möglichst entspannt. Dann möchten Sie Ihren Klienten dabei unterstützen, den Zauberraum zu erleben. Im Zauberraum soll der Klient sich seinem Ziel möglichst weit nähern dürfen – allerdings ohne Druck oder Zwang! Je klarer Sie sich über Ihr jeweiliges Ziel sind, desto unwichtiger werden die genauen Worte, die Sie nutzen.

Das Arbeiten mit dynamisch-ressourcenorientierten Methoden hat sowohl einen großen Vor-, aber auch einen Nachteil. Auf der positiven Seite haben Sie einen unglaublich großen therapeutischen Spielraum, in dem Sie zum Wohle Ihres Klienten agieren können. Auf der Minusseite bedingt diese Freiheit natürlich auch ein Stück weit, dass Sie keinen exakten roten Faden haben, an den Sie sich klammern können – sondern lediglich eine allgemeine Prozess-Struktur, die Sie dann mit eigenen Inhalten füllen müssen.

Nun: Dieses „Füllen der Lücken“ mag am Anfang noch eine Herausforderung sein. Je mehr Erfahrung Sie jedoch sammeln, desto sicherer werden Sie mit diesem Handwerkszeug, und desto mehr werden Sie die dynamische Komponente der Zauberraumtechnik zu schätzen wissen. Es gibt nur drei Punkte, die Sie davon abhalten könnten, mit dieser Intervention gute Arbeit leisten zu können: Bedingungsloser Perfektionismus, Unsicherheit oder fehlende Praxis / fehlende Übungsbereitschaft.

Bedingungsloser Perfektionismus, der häufig auch anankastische Züge aufzeigt (Zwanghaftigkeit), kann dazu führen, dass man mit keinem Werkzeug arbeiten will, das nicht perfekt vorgekaut und dessen Ergebnis nicht zu 100% vorhersehbar ist. Bei der Arbeit mit dynamisch-strukturierten Interventionen ist es schier unmöglich, hundertprozentig alles richtig zu machen. Aber: Es ist für eine gute Wirkung auch überhaupt nicht nötig! Diese Erfahrung werden Sie dann machen, wenn Sie die Intervention öfters geübt haben (Praxis, Praxis, Praxis ...), und die angenehme Erfahrung gemacht haben, dass a) erstens alles anders läuft, als man es geplant hat, und b) es in der Regel trotzdem sehr gut läuft! Und wenn nicht? Dann ist es kein Beinbruch, sondern ein Thema, das im Anschluss oder in der Folgesitzung bearbeitet werden kann. Zudem gibt es keine Technik, die universell für jeden Klienten nutzbar wäre. Ein Punkt bleibt noch – die Sicherheit. Je sicherer Sie an die Intervention rangehen, desto mehr kann Ihr Klient sich in sein Erleben fallen lassen, desto mehr steigt auch das Vertrauen des Klienten in seine eigene Fähigkeit, für Veränderung zu sorgen. Schenken Sie also nicht nur der Technik, sondern sich selbst und vor allem Ihrem Klienten ausreichend Vertrauen, nur so kann das Coaching oder die therapeutische Intervention auch eine optimale Wirkung entfalten!