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Macht Facebook krank? Warum Neid und niedriger Selbstwert oftmals zusammenhängen.

macht facebook krankKann Facebook krank machen? Dieser Frage ging das Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen nach.

Die These: Auf zu viele positive Nachrichten anderer (wie zum Beispiel schöne Urlaubsbilder, die gepostet werden) könne man unbewusst mit Neid reagieren - und ergo einen psychischen Knicks davontragen. Die Ergebnisse der Studie überraschten jedoch!

Psychologie Aktuell berichtet: "Statusmitteilungen auf Facebook sind überwiegend positiv: Urlaubsfotos, gesellige Aktivitäten mit Freunden oder Erfolge. In den Medien tauchen daher immer wieder alarmierende Berichte auf, die ständige Konfrontation mit dem scheinbar perfekten Leben anderer auf Facebook würde Neid und Missgunst auslösen."

Aber ist das auch tatsächlich so? Erfreulicherweise nicht - die Studie konnte die Ursprungsthese zum Glück nicht bestätigen! Tatsächlich ist es so, dass die meisten Nutzer sich mit ihren Freunden freuen. Die Studie weiter: "Es zeigte sich, dass Freude deutlich häufiger vorkommt als Neid oder Eifersucht. Je positiver der Inhalt, desto stärker die Freude bzw. der Neid."

Wie so oft im Leben gibt's jedoch die Ausnahme zur Regel. In diesem Falle meint die Studie: "Bösartiger Neid tritt allenfalls bei Personen mit niedrigem Selbstwert oder chronischem Neid auf." 

Was aber nicht nur bei Facebook so ist: "Diese Personengruppe reagiert aber immer neidisch – egal, ob die Mitteilung von einer guten Freundin oder einem entfernten Bekannten kommt, ob auf Facebook oder offline."

Fazit: Wer sich für und mit anderen freuen kann, gönnt seinem Körper nicht nur eine gesunde Dosis an Wohlfühl-Hormonen, sondern demonstriert zugleich auch einen hohen Selbstwert! Und das gilt sicherlich nicht nur für Facebook, sondern auch (oder gerade) im echten Leben.