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Das Krieger, Siedler und Nomaden-Therapiemodell nach Terence Watts

ksnBilder sind die Sprache des Unbewussten. Und so verwundert es nicht weiter, dass Interventionen, die die innere Bildsprache des Klienten aufgreifen und utilisieren, eine oftmals verblüffende Wirkkraft entfalten können.

Eine der schönsten Methoden ist dabei die hypnotherapeutische Arbeit nach dem „Krieger, Siedler und Nomaden“-Modell. Dieses Modell unterscheidet symbolhaft zwischen verschiedenen Ressourcenbereichen und nutzt dabei Archetypen, die unbewusst in jedem von uns verankert sind. Wir nutzen die eigene Sprache des Unbewussten, um Veränderungsprozesse in Gang zu setzen – nachhaltig, effizient und außerordentlich erlebnisreich.

Das Krieger, Siedler & Nomaden-Modell (KSN) glänzt durch höchste Effizienz bei vergleichsweise niedrigem Vorbereitungsaufwand auf die Sitzungen.  Zudem wächst das Modell mit dem Erfahrungsschatz und Geschick des Therapeuten: Anfänger können bereits nach kürzester Einarbeitungszeit einfache Fälle behandeln. Mit wachsender Erfahrung sind dann auch schwierigere Aufgabenstellungen erfolgreich zu lösen, ohne, dass man sich mit einer vollkommen neuen Intervention anfreunden müsste.

IMG 13Die therapeutische Arbeit nach dem Krieger, Siedler und Nomaden-Modell zählt zu den sogenannten dynamisch-ressourcenorientierten (oder auch dynamisch-lösungsorientierten) Methoden der Hypnose. Sie geht zurück auf den britischen Psycho- und Hypnotherapeuten Terence Watts, der das Modell in den 90er Jahren erfunden und seither stetig weiter entwickelt hat. Das gleichnamige Buch (erschienen im Junfermann-Verlag) gibt einen ersten Ausblick auf die Möglichkeit des KSN, wurde jedoch für Selbstanwender und nicht für Therapeuten geschrieben. Die therapeutische Anwendung des KSN-Modells erfahren Sie deshalb im Kurs.

Tausende Therapeuten auf der ganzen Welt arbeiten mit der Krieger, Siedler und Nomaden-Therapie, die unter folgenden Namen bekannt ist:

  • Arbeit mit inneren Archetypen
  • Krieger, Siedler & Nomaden – Modell
  • Dynamisch-lösungsorientierte Kurzzeittherapie (DLKT)
  • Aufdecken von Identitätskonflikten
    Mit KSN lassen sich hervorragend Identitätskonflikte aufklären – Konflikte, die dadurch entstehen, dass man nicht das Leben lebt, das einem eigentlich gut tun würde. Solche Konflikte entstehen in vielen Fällen, wenn die Eltern sehr dominante Persönlichkeitsanteile nur eines der Archetypen aufweisen – und das Kind von Natur aus eher in eine andere Bresche schlagen würde. Beispiel: Zwei sehr ausgeprägte Kriegertypen als Eltern, ein Nomade als Kind.

    Das Aufdecken der Konflikte und anschließende Bearbeiten durch Ressourcentraining aller drei Anteile kann zu einer tiefgreifenden, inneren Versöhnung sowie zu einer Auflösung selbst hartnäckigster Blockaden führen.
  • Ressourcentraining
    Unter Ressourcentraining verstehen wir die Möglichkeit, bereits in uns schlummernde Ressourcen zu entfalten und so zu integrieren, dass wir jederzeit Zugriff darauf haben. Eines der Ziele der Arbeit mit KSN sollte es sein, die positiven Ressourcen aller drei Archetypen zu entfalten und zu entwickeln, so dass sie unserem Klienten vollumfänglich zur Verfügung stehen.

Die Erfolge sind oftmals verblüffend, für den Therapeuten genauso wie für den Klienten. Selbst therapieresistente Themen und Klienten sprechen auf KSN rasch und deutlich an. Dabei ist die Arbeit mit dem KSN-Modell erstaunlich einfach: Dank der hohen Dynamik dieser Technik gibt es nur wenig „muss“, also kaum stringente Vorschriften oder Regeln, dafür viel kreative Entdeckungsarbeit. Das KSN-Modell glänzt somit durch eine enorm hohe Flexibilität.

Nichts desto trotz stellen gerade die allerersten Schritte mit dem KSN-Modell eine nicht zu unterschätzende Herausforderung für den Hypnotiseur dar. Bedingt durch die hohe Dynamik der Methode fehlt der stringente rote Faden, der dem Therapeuten anfänglich ein gewisses Maß an Sicherheit vermitteln könnte. Vermeintlicher Perfektionismus oder Zwanghaftigkeit führen dazu, dass man hier sehr schnell an seine persönlichen Grenzen gerät. Wer jedoch hartnäckig bleibt und sich nicht zu früh verunsichern lässt bekommt eine Technik an die Hand, die viele andere Therapien oder Coachingmodelle um Längen schlägt und die unglaublich gut bei den Klienten ankommt.

Eine der Stärken der KSN-Therapie ist das Auffinden und Auflösen von sogenannten Kernpersönlichkeitskonflikten. Ein solcher Konflikt liegt dann vor, wenn man nicht das Leben lebt, das einem eigentlich gut tun würde. Ein Beispiel: Ein geborener Krieger wächst bei zwei stark ausgeprägten Siedlereltern auf. Frühzeitige, gesunde Aggression wird verteufelt und als „das tut man nicht“ abgetan. Der Krieger darf sein Naturell nicht ausleben und wird meist schon vor der Pubertät große Probleme mit seinem Aggressionsstau bekommen. Zweites Beispiel: Ein Kriegervater, eine Siedlermutter. Das Kind zeigt schon frühzeitig starke Nomadenanteile, die vom Kriegerelternteil allerdings nicht toleriert werden. Später folgt ein sehr kopflastiges Studium (BWL), die Nomadenanteile werden allenfalls als Hobby, z.B. in der Musik, ausgelebt. Mögliche Symptome wären hier Depression oder auch Angsterkrankungen.

Die KSN-Therapie hilft, wieder zu den Wurzeln zurück zu finden. In einfühlsamen, kräftigenden Sitzungen begleitet der Therapeut dabei, die Kraftquellen der jeweiligen Persönlichkeitsanteile anzuzapfen. Der Klient bekommt wieder Zugriff auf seine natürlichen Neigungen und Talente. Achtung, Nebenwirkung: Oftmals verändern Klienten auf eine solche Sitzung hin ihr Leben radikal.

Schubladen vs. Ressourcen

schubladeIm Krieger, Siedler und Nomaden-Modell gehen wir zwar von einer symbolhaften Unterteilung dreier Archetypen aus und können durchaus bei vielen Klienten gewisse dominante Züge einer der drei Typen erkennen. Nichts desto trotz ist es sehr wichtig festzuhalten, dass es keinesfalls um Schubladendenken geht, sondern um die Entfaltung und Integration bislang ungenutzter Anteile.

Ein Klient kann sich im Alltag sehr „kriegerisch“ zeigen. Dies kann a) seinem tatsächlichen Naturell entsprechend, aber genauso gut b) eine Maske sein, die er sich zugelegt hat, um in seinem familiären oder beruflichen Kontext besser zu funktionieren. Es wäre somit völlig falsch, automatisch davon auszugehen, dass unser Klient tatsächlich predominant dem Kriegertypus zuzuordnen ist. Statt dessen werden wir in Trance alle drei Persönlichkeitsanteile entwickeln und erarbeiten und schauen, wie gut jeder der Teile schon funktioniert und seine jeweilige Rolle zufriedenstellend erfüllt.

Die Frage lautet also nicht: „Was ist unser Klient?“, sondern: „Auf welche Persönlichkeitsanteile benötigt unser Klient besonders gut Zugriff, um seine Ziele zu erreichen?“

Zielsetzung der KSN-Sitzungen

Unabhängig von der Zielvereinbarung, die mit dem Klienten getroffen wird, können mit Sitzungen nach dem KSN-Modell folgende Ziele verfolgt werden:

Mit dem KSN-Modell hat Terence Watts sicherlich nicht das Rad neu erfunden: So finden wir eine Dreiteilung bereits im Ayurvedischen (Vata, Pitta, Kapha), aber zum Beispiel auch in der christlichen Religion mit dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist, und selbstverständlich auch in der Psychologie nach Freud (Anal, Oral, Phallisch). Die Dreiteilung erlaubt eine gute Übersicht, ohne sich im Trivialen zu verlaufen, versackt aber auch nicht in der Polarität, die bei nur zwei Elementen automatisch entstehen würde. Somit eignet sich das KSN-Modell perfekt, um ohne großen theoretischen Vorbau sehr schnell in die praktische Arbeit mit unseren Klienten einsteigen zu können. Insofern mag die Dreiteilung nicht neu sein, dafür ist sie aber in der von Watts postulierten Arbeitsmethodik nicht nur höchst wirksam, sondern auch beeindruckend nachhaltig.

Kreieren der Archetypen

Vor jeder KSN-Therapie steht erst einmal die Kreation der drei Archetypen. Der Klient darf in Trance seine drei Archetypen entdecken, entwickeln und für die therapeutische Arbeit nutzbar machen. Der Prozess hierfür ist recht einfach, erfordert jedoch den Mut des Klienten, sich auf die Arbeit mit Bildern, Gefühlen und Fantasie einzulassen. Der Therapeut muss hier zwangsläufig mit sehr gutem Beispiel voran gehen und das Gefühl vermitteln: Es ist OK, die Fantasie arbeiten zu lassen.

Für das Beispiel nehmen wir den Krieger:

  1. Trance induzieren
  2. Ausreichend vertiefen
  3. Kritische Stimme zur Ruhe kommen lassen: „Auch in Hypnose kann man ganz normal sprechen. Tatsächlich ist es sogar so, dass dich jedes von dir gesprochene Wort tiefer und tiefer in Trance bringen wird. Für die folgende Arbeit darf dein Unterbewusstsein nun ganz weit in den Vordergrund rücken und wird sich darum kümmern, all die für dich wichtigen und richtigen Dinge zu tun. Dein Bewusstsein kann sich dabei entspannen und beruhigen, und muss nichts tun … lass dein Bewusstsein jetzt also einfach ruhen und sich entspannen, während dein Unterbewusstsein das Ruder deiner Aufmerksamkeit übernimmt“.
  4. Ort der Begegnung installieren
    “Stell dir nun vor, wie du dich auf einer wunderschönen Waldlichtung befindest … weitab von allen Orten, die dir bekannt sind. Es spielt keine Rolle, wie weit oder nah dieser Ort ist, denn du wirst dich dort vollkommen wohl und gut aufgehoben fühlen.“ Ort dann mit allen Sinnesmodalitäten beschreiben lassen (sehen, hören, fühlen [intern / extern], …)
  5. Archetyp kreieren
    1. “Jetzt möchte ich, dass du deinen Krieger in den Vordergrund bittest. Es kann sein, dass du ihn siehst, oder fühlst, oder einfach nur vorstellst … stell dir nun vor, wie sich dein Krieger vor dir befindet … oder sich ein wenig Zeit lässt und ganz allmählich am anderen Ende der Waldlichtung erscheint und sich dir vertrauensvoll nähert. Gib deinem Unterbewusstsein all die Zeit die es benötigt, deinen Krieger so lebendig wie möglich werden zu lassen … und dann nimm dir alle Zeit, die du brauchst, um ihn dir ganz gründlich anzuschauen … welche Kleidung er trägt oder auch nicht trägt, ob es ein „Er“ oder eine „Sie“ ist, das Gesicht, den Gesichtsausdruck … vielleicht hörst du auch schon eine Stimme … und wenn du jetzt bereit bist, möchte ich, dass du mir dein ersten Eindrücke vermittelst. Wie sieht dein Krieger aus? …“
      Weitere Fragen stellen, z.B. Gesicht, Kleidung, Beruf, …
    2. „Jetzt möchte ich, dass du deinen Krieger fragst, wie er (sie) heißt.“
      Namen sagen lassen, anschließend auch zur Stimme befragen
    3. Gibt es irgend etwas, was dir dein Krieger sagen möchte – oder etwas, was er dich fragen will?
    4. Archetyp verabschieden; „Du kannst du nun bei deinem Krieger dafür bedanken, dass er sich gezeigt hat. Ganz allmählich darf er sich wieder auf den Weg machen, aber nur so weit weg, dass er dich jederzeit wieder besuchen kann.“
    5. Nächste Archetypen abfragen

Der ganze Prozess ist eigentlich relativ einfach. Dennoch kann es passieren, dass beim Klienten unbewusster Widerstand auftaucht. In diesem Fall empfiehlt es sich, einfach so hartnäckig wie möglich zu bleiben. Auf ein „Ich kann keinen Krieger sehen!“ könnte man zum Beispiel antworten: „Du kannst keinen Krieger sehen, aber vielleicht kannst du ihn fühlen … oder wie in einer Vorstellung erleben. Du kannst dir auch einfach vorstellen, wie dein Krieger wohl aussehen würde, wenn du ihn sehen könntest … und jetzt möchte ich, dass du mir diesen Krieger beschreibst“.

Therapeutisches Arbeiten mit dem KSN-Modell

1. Blockadenlösung

Eine Grundlage unserer Arbeit ist die Vorannahme, dass uns Symptome, Blockaden etc. nichts Böses wollen, sondern uns lediglich beschützen sollen und dementsprechend eine Aufgabe für uns übernehmen. Ziel einer effektiven Blockadenlösung kann also nie das „dagegen“ sein, sondern vielmehr ein Umdenken des Unterbewusstseins: Tief im Inneren muss erkannt werden, dass das Symptom in seiner jetzigen Form nicht wirklich sachdienlich ist und durch bessere Alternativen ersetzt werden kann.

Es ist unmöglich, hier eine genaue Prozessvorgabe zu geben: Die KSN-Arbeit ist hochdynamisch und jedes Mal anders. Dennoch kann man einige Grundpfeiler mit auf den Weg geben. Ein beispielhafter Ablauf könnte in etwa so aussehen:

  1. Kreieren der drei Typen
  2. Versammlung aller drei Anteile
  3. Mögliche Fragen: „Welcher dieser Teile weiß, wie du Symptom XY am besten in den Griff bekommst?“ „Welcher Teil kann ihm dabei helfen?“ „Wie?“ „Welcher Teil noch?“

Das Problem soll nicht vom Klienten, sondern quasi von seinen drei Anteilen gelöst werden. Dabei genügt es oft, dem Klienten die für die Problemlösung nötigen Ressourcen zu vermitteln. Idealerweise werden diese als LGB, also als lebendig-geistiges Bild geankert.

2. KSN-Storywork

kriegerinIn der Storywork ist völlig freies Arbeiten erwünscht. Zu allererst werden die drei Archetypen entwickelt: Wie sehen sie aus, welche Ressourcen haben sie, wie können wir sie nutzen? Anschließend schafft der Therapeut für den Klienten mittels Hypnose eine Plattform, auf der Lösungsgeschichten entwickelt werden können. Das kann in einer Sitzung passieren – oder in zehn. Denn es zählt der Fortschritt, den der Klient macht, fernab von Vorschriften über die richtige Länge der Therapie. Der Therapeut bleibt dabei so weit wie möglich im Hintergrund: Er regt nur leicht an und fragt nach, gibt aber nur dann etwas vor, wenn der Klient in einer unüberwindbaren Sackgasse angelangt ist.

Wichtigste Ressource für die Therapie ist die Lockerheit: Als Therapeut muss man diese Form der Arbeit sehr entspannt und auch sicher angehen, schließlich folgt sie keiner erkennbaren Oberflächenlogik, sondern entstammt den unbewussten Prozessen unseres Klienten. Eine gute Einstellung ist die sogenannte „Attitude of Curiosity“, also eine Art freudige Neugierde nach dem Motto: „Ich bin jetzt sehr gespannt, was als nächstes geschieht.“

Ankern eines LGB

LGB steht für lebendig-geistiges Bild. Gemeint ist damit eine unterbewusste Speicherung der positiven Gefühle, Ressourcen und Kräfte, die einem sowohl Krieger, Siedler als auch Nomade vermitteln. Das LGB kann folgendermaßen für den Klienten kreiert und nutzbar gemacht werden:

  • Soll nur ein Teil oder alle drei Anteile geankert werden? Bei drei Anteilen um den Klienten herum anordnen. Bei einem Teil kann (z.B.) der Krieger voraus marschieren – oder diskret an der Seite begleiten.
  • Klienten intensiv in die Ressourcen hinein fühlen lassen: „Ich möchte jetzt, dass du dich auf diesen Anteil deiner Persönlichkeit konzentrierst … ihn ganz lebendig, kräftig, stark werden lässt … spürst, welche Ressourcen er dir geben kann, welche Kraft von ihm auf dich ausstrahlt … „ usw.
  • „Ankere nun dieses Gefühl, in dem du jetzt mit deinem rechten Daumen die Spitze deines rechten Mittelfingers berührst. Speicher nun in dieser Berührung diese ungeheure Kraft ab, genau so!“ … „Entspanne nun deine rechte Hand wieder“. Nach Gefühl ein- bis viermal wiederholen.
  • „Ich möchte nun, dass du im Gedanken in eine Situation in der Zukunft gehst, in der du die Ressourcen deines Kriegers (oder Siedlers, oder mehrere) benötigen wirst. Mach die Szene so lebendig wie nur möglich, sehe, was es dort zu sehen gibt, fühle, was dort zu fühlen ist, höre, was es zu hören gibt … und vielleicht bekommst du auch die unangenehmen (oder unsicheren, kraftlosen, … <- auf Klientensituation anpassen!) Gefühle, die du früher in der Situation bekommen hast. Jetzt hast du aber deine magische Wunderwaffe und du weißt, wie du sofort wieder die Stärken und Kräfte deines Kriegers (<- anpassen! Krieger dient hier nur beispielhaft) nutzen kannst. Berühre nun mit deinem rechten Daumen deinen rechten Mittelfinger, und augenblicklich spürst du ein Gefühl der Sicherheit, das sich über dich legt. Stell dir vor, wie dir der Krieger stark zur Seite steht, dich behütet und beschützt … und alle Kraft auf dich ausstrahlt, die du benötigst, um diese Situation erfolgreich zu bestehen.“

Wichtig ist, dass der Klient die Gelegenheit hat, seinen neuen LGB-Anker ein paar Mal in der Hypnose auszuprobieren. Für einen Großteil der Klienten ist es im Anschluss daran sehr einfach, den LGB immer dann zu nutzen, wenn man gerade von der Kraft seiner Archetypen profitieren kann.

Die obigen Punkte dienen als Anregung, dennoch gilt: Je dynamischer, desto besser. Ein freies Arbeit auf Seiten des Therapeuten ist nicht nur erwünscht, sondern fördert auch den Sitzungserfolg beträchtlich. So kann es einmal der Krieger sein, der einem Kraft gibt. Ein andermal sind es vielleicht alle drei Archetypen. 

Krieger, Siedler und Nomaden – Spickzettel: Das Wichtigste im Überblick

  • KSN wurde in den 90er Jahren von dem englischen Psycho- und Hypnotherapeuten Terence Watts entwickelt
  • Das Buch des Urhebers zum Thema ist als Selbsthilfe-Literatur gedacht; die therapeutische Anwendung erfahren Sie ausschließlich im Kurs
  • KSN bedient sich der Archetypen, um das Konzept der Persönlichkeitsanteile für Klienten schneller fassbar und umsetzbar zu machen
  • KSN ist sowohl Technik als auch Modell; die Unterteilung des Modells ist schlüssig, die theoretische Herleitung desselben wahlweise vernachlässigbar.
  • das Archetypenkonzept selbst geht auf den Psychoanalytiker Carl Gustav Jung zurück – wird heutzutage allerdings in den unterschiedlichsten Formen genutzt
  • eine Dreiteilung finden wir nicht nur bei KSN, sondern in unglaublich vielen, therapeutischen Richtungen – vom Ayurveda hin zur Psychoanalyse
  • KSN lebt von der Kreativität und geistigen Freiheit des Therapeuten – die Therapie (oder das Coaching) muss leben
  • für KSN ist keine tiefe Trance nötig!
  • KSN entfaltet seine Wirkkraft oftmals schon innerhalb von drei Sitzungen – manchmal sogar schon in nur einer Sitzung
  • KSN  basiert auf der Annahme, dass der Klient bereits alle zur gewünschten Änderung benötigten Ressourcen in sich trägt
  • Weder Therapeut noch Klient bestimmen den Kurs der Therapie, sondern das Unbewusste lenkt und führt
  • als Therapeut oder Coach ist eine gelassene Einstellung von Neugierde, Zuversicht und Erfolgserwartung unverzichtbar
  • Zwänge und geistige Starrheit auf Seiten des Anwenders vernichten therapeutischen Erfolg

Und der wohl wichtigste Merksatz für jeden Coach und Therapeuten:

KSN ist kinderleicht! Mit KSN haben wir eine ultralebendige Therapie, die sich selbst ständig neu erfindet und schreibt. Sie kann bei vielerlei Problemen und Aufgabenstellungen zum Einsatz kommen. Und sie macht dem Anwender immer wieder größte Freude.