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Reinkarnationshypnose: Mächtig. Kraftvoll. Aber auch mit viel Vorsicht zu genießen.

Gestern haben wir uns in siebten Modul der Münchner HypnoPractitioner-Ausbildung einen Tag lang der praktischen Seite der Reinkarnationshypnose gewidmet. Fazit: Besser als Kino - VIEL besser! Was hatten wir denn alles? Zum Beispiel:

Alfred Meier, Schornsteinfeger, irgendwo in den 70er Jahren ... mit hässlicher Wohnung und hässlicher Frau ... was alles dermaßen schlimm gewesen sein muss, dass sich der Zeitreisende vorzeitig wieder aus der Trance holen ließ.

Dann "Schneewittchen und die sieben Zwerge" (Arbeitstitel) - eine riesengroße Frau gefolgt von sieben kleinen, dicken Männern - mit Kanonen. Na, muss wohl die Ü18-Version von Schneewittchen gewesen sein. Ein Flug über - vermutlich - Atlantis.

Dann Kerker, Folterkammer.

Dann mal ... nicht spektakuläres - außer wirklich toller, deutlich spürbarer positiver Gefühle ...

Dann eine Reise durch sehr viele Leben, verbunden mit bewegendsten Emotionen und allerlei körperlicher Abreaktionen.

Dann autoideomotorische Trancereaktionen - eine Hand, die nicht mehr stillstehen wollte, und das Wissen der Welt niedergeschrieben hat ...

Spirituell-religiöse Verfolgungen ... und einiges mehr.

Was deutlich zu beobachten war, waren die massiven Emotionen, die bei regressiv-imaginär geaarteten Interventionen wie der Reinkarnation auftauchen können. Das ist Power pur - muss aber auch gut genutzt werden, um eine heilsame Wirkung erzielen zu dürfen. Wichtig dafür ist es meiner Meinung nach, sich zu allererst einmal mit dem Thema Abreaktion auseinanderzusetzen. Wer diesen Begriff noch nie gehört hat, sollte besser die Finger von diesem Werkzeug lassen. Denn wer meint, bei dieser Technik könne nichts schief gehen, der ist ziemlich schief gewickelt ...

Dann sollten Reinkarnationssitzungen in einem wertschätzenden, respektvollen Kontext stattfinden. Klingt nach einer Grundvoraussetzung, wird aber immer noch gerne missachtet - und zwar dann, wenn der Hypnotiseur einfach eine große Show abziehen möchte und seinen Hypnotisanden letzten Endes nur vorführt.

Zu guter letzt sollte man sich immer eine passende Arbeitsprämisse für Reinkarnationssitzungen erarbeitet haben, schließlich handelt es sich hier um ein absolut exotisches Werkzeug, das schnell mal in den Bereich des Unseriösen abgleiten kann, wenn man nicht aufpasst. Wird unseren Kursteilnehmern mit Sicherheit nicht passieren - wir haben uns ausführlich mit der Fragestellung beschäftigt, wie sich diese Technik sowohl klassisch-psychologisch als eben auch auf Wunsch spirituell-religiös einordnen lässt ...

Summa sumarum haben wir mit der Reinkarnationshypnose eine überaus mächtige Technik, die sowohl für Menschen funktioniert, die an frühere Leben glauben, als auch für Menschen, die nicht daran glauben. Wir arbeiten mit kraftvollen inneren Bildern, Gefühlen, Erlebniswelten und Möglichkeitsszenarien ... und erweitern somit unsere emotionale Referenzkarte völlig mühelos auf spielerische Art und Weise. Wer die Reinkarnationshypnose noch nicht kennengelernt hat, sollte dies vielleicht tun. Gelgenheit bietet sich die nächsten Wochen in München, da wir mal lose einen Praxisabend ins Auge gefasst haben ...