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Von der Bedeutung von Werten in unserem Leben

Viele Hypnotiseure beginnen ihre therapeutische Arbeit mit der Festlegung von Zielen: Was will der Klient erreichen, in welcher Zeit, und mit welchem messbaren Ergebnis? Einige denken dabei noch daran, die persönlichen Glaubenssätze des Klienten in ihre Zielearbeit mit zu inkludieren: Was hält der Klient subjektiv für realistisch erreichbar, was nicht? Aber die wenigsten Hypnotiseure binden die Arbeit mit Werten in ihre Sitzung mit ein, was für beide Seiten - Hypnotiseure wie auch Klienten - enorm viel verschenktes Potenzial bedeutet! Denn kaum eine andere Arbeit könnte bessere Auskunft darüber erteilen, wie die Ziele des Klienten formuliert sein müssen, um wirklich maximale Wirkkraft zu entfalten.

Dabei ist die Arbeit mit Werten überaus einfach und nimmt so gut wie keine Zeit in Anspruch! Ein einfacher Prozess, der sich elegant in so gut wie jedes therapeutische (oder Coaching-)Setting integrieren lässt, sieht folgendermaßen aus:

  1. Kurze Erklärung - darüber, was Werte sind, und das es im therapeutischen Kontext keine "guten" oder "schlechten" Werte gibt, sondern einfach nur individuell gefärbte wie geprägte Präferenzen. Eine sehr vereinfachte Darstellung lautet: Werte beschreiben das, was uns persönlich im Leben wirklich wichtig ist. Dazu zählen materielle genauso wie immaterielle Dinge. Beispiele für mögliche Werte sind: Liebe, Freunde, Spaß haben, Loyalität, Sex, Erfolg, Familie, Reichtum, Glück, ... die Liste lässt sich nahezu endlos fortsetzen. Ausschlaggebend ist nicht, was gesellschaftlich anerkannt bzw. für gut geheißen wird. Es zählt einzig und alleine, was unserem Klienten wirklich wichtig ist.
  2. Priorisieren - die Werte in eine Reihenfolge nach Wichtigkeit bringen. Dies lässt sich gründlich durch ein Vergleichsverfahren erreichen, oder im saloppen Schnelldurchgang auch durchaus gut per einfachem Nachfragen absolvieren: "Angenommen, sie wüssten, welcher Ihrer Werte Ihnen persönlich am wichtigsten ist. Welcher wäre das?", das selbe Spiel mit dem zweiwichtigsten, drittwichtigsten Wert etc.; im Anschluss daran können Sie die Werteliste noch einmal kurz durchgehen und schauen, ob noch weitere Anpassungen erforderlich sind oder die Aufstellung so grundsätzlich stimmt und für unseren Klienten stimmmig ist.
  3. Reagieren - die eruierten Werte müssen jetzt irgendwie gewinnbringend genutzt werden. Im therapeutischen Setting lässt sich zum Beispiel abgleichen, wie gut die vom Klienten auserkorerenen Ziele die jeweils wichtigsten Werte erfüllen. Ein Beispiel: Unser Klient nennt Freiheit, Erfolg und Reisen als wichtigste Werte, wünscht sich zugleich aber eine feste Beziehung, auf die er schon seit vielen Jahren verzichten musste. In Anbetracht seiner Werte mag dies durchaus verständlich sein, aber: Lösbar! Denn jetzt kann gemeinsam überlegt werden, wie sich seine Werte elegant erfüllen lassen, auch wenn er in einer festen Beziehung ist. Das nun formulierte Ziel wird wesentlich klarer und erreichbarer sein, als wenn man sich keine Gedanken über die eigene Wertestruktur gemacht hat.

Fazit? Es gibt kaum eine Arbeit mit mehr Wert als die Arbeit mit Werten. Zumindest dann nicht, wenn man nicht einfach nur "Wald-und-Wiesen-Hypnose" bzw. Coaching anbieten möchte, sondern das Leben seiner Klienten wirklich nachhaltig bereichern will.