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Hypnoanalyse: Die besondere Art der Psychotherapie

Die Hypnoanalyse gewinnt in Deutschland immer mehr an Bekanntheit. Das Spezialverfahren, das sich aus tiefenpsychologischen Grundtheorien und hypnotherapeutischen Interventionen zusammensetzt, hat viele Fans - aber auch Kritiker. Denn wie bei jeder Psychotherapie gibt es Vorteile genauso wie Nachteile, die es sorgfältig gegeneinander abzuwägen gilt. Die Hypnosetherapeutin Sidonie Carstensen gibt Tipps, auf was es bei der Entscheidung, eine Hypnoanalyse in Anspruch zu nehmen, ankommt.

Bei der Hypnoanalyse handelt es sich um ein psychotherapeutisches Spezialverfahren, das der Hypnosetherapie zuzuordnen ist. Sie fußt auf tiefenpsychologischen Grundsätzen und hat das Ziel, verdrängte Emotionen freizulegen, um so zu einer Symptomfreiheit oder -linderung zu führen. Der Aufbau der hypnoanalytischen Sitzungen ist prinzipiell einfach: Der Klient geht, begleitet durch den Therapeuten, im Zustand der Trance zurück zu emotional einschneidenden Erlebnissen seiner Vergangenheit; ein überwiegender Teil der Arbeit spielt sich in den Jahren der Kindheit und Jugend ab. Diese wunden Punkte in der Lebenshistorie werden dann mit den unterschiedlichen Werkzeugen des hypnoanalytischen Interventionskoffers bearbeitet mit dem Ziel, die hier aufgestauten, negativen Emotionen zu lockern und zu lösen. 

Hypnoanalyse wird vor allem bei Symptomen eingesetzt, die keinen Akutcharakter besitzen, sondern schon seit längerer Zeit bestehen und den Klienten entsprechend belasten. Ein Hauptklientel für Hypnoanalytiker stellen Menschen dar, die zwar depressive Anzeichen zeigen, aber sich nicht für eine ausgewachsene, klinische Depression qualifizieren würden und statt dessen von einer allgemeinen Unzufriedenheit im Leben berichten. Einen weiterer Anwendungsschwerpunkt der Hypnoanalyse stellen psychosomatische Störungen dar. 

Die Hypnoanalyse zählt zu der Gattung der sogenannten aufdeckenden Hypnoseverfahren. Als solches ist sie ungeeignet für Menschen, die sich in akuten Krisen befinden, da diese während der Therapie zu hohen Belastungen ausgesetzt werden könnten. Deshalb findet vor einer jeden Hypnoanalyse zuallerst eine gründliche Anamnese statt, in der der Hypnotherapeut den Klienten gründlich auf seine Eignung für die Hypnoanalyse prüft.

Bei der Frage, ob die Hypnoanalyse ein geeignetes Therapieverfahren für interessierte Klienten darstellt, hält die Hypnovita-Hypnosetherapeutin Sidonie Carstensen einige Tipps parat: "Zu allererst sollen Sie ein Gespräch mit einem qualifizierten Hypnotherapeuten führen, die oder der sich auf Hypnoanalyse spezialisiert hat. Lassen Sie sich den Ablauf und die Wirkweise dieser Therapie genau erklären, und achten Sie dabei auf Ihr Bauchgefühl. Prüfen Sie, ob der Hypnotherapeut oder die Hypnotherapeutin auch zu Ihnen passt: Sollten Sie von Haus aus ein ungutes Gefühl haben, passt entweder der Therapeut nicht zu Ihnen - oder die Therapie. Der Therapeut wird Ihnen ein grobes, zeitliches Raster nennen, in dem die Therapie stattfindet. Eine übliche Behandlungsanzahl sind acht bis fünfzehn Sitzungen."

Wie schaut es mit den Erfolgen aus, die durch die Hypnoanalyse erreicht werden? Sidonie Carstensen berichtet: "Ich arbeite seit vielen Jahren überwiegend mit dem Werkzeug der Hypnoanalyse und natürlich gibt es Klienten, denen man nur wenig oder gar nicht helfen kann. Das ist jedoch die Ausnahme: In der Regel haben wir selbst dann oftmals großartige Therapieerfolge, wenn andere Psychotherapien versagt haben. Man muss die Dinge jedoch realistisch sehen und sich immer wieder bewusst machen, dass es für die Hypnoanalyse bislang keine wissenschaftliche Bestätigung gibt."

Sidonie Carstensen praktiziert in eigener Praxis in München. Weitere Informationen zur Hypnoanalyse erhalten Sie bei der Therapeutin per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , auf der Webseite www.hypnovita.de sowie telefonisch unter 089-21 75 78 25.