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So funktioniert Hypnose

Trance - ein wundervoller ZustandHypnose fasziniert die Menschen seit tausenden von Jahren. Schon im alten Ägypten haben die Pharaonen tranceartige Zustände genutzt, um Energie zu tanken und somit fit für neue Herausforderungen zu sein. Im 18. Jahrhundert erlebte die Hypnose dann eine Renaissance in Europa, als der Arzt Franz-Anton Mesmer eine hypnoseverwandte Technik zu therapeutischen Zwecken nutzte. Aber erst in den vergangenen Jahrzehnten hielt die Hypnose ihren endgültigen Einzug in die psychotherapeutischen sowie Coaching-Praxen dieser Welt. Und ist seither nicht mehr wegzudenken. Das aus gutem Grund:

Hypnose hat die Art und Weise, wie Probleme bewältigen und Herausforderungen meistern, revolutioniert.

Denn mit moderner Hypnose lassen sich Veränderungsprozesse vereinfachen und beschleunigen. Das Geheimnis der Hypnose ist dabei gar keines, sondern recht einfach zu erklären.

Die unterschiedlichen Bewusstseinsschichten

Sigmund Freud, der "Großvater" aller Psychotherapien, hatte seinerzeit eine Unterscheidung zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein getroffen. Auch in der Hypnose wird dieses Modell genutzt und erklären zu können, wie Hypnose funktioniert und für Veränderung sorgt.

  • Das Bewusstsein, oder bewusste Denken, umfasst alles, worauf wir uns im jeweiligen Augenblick konzentrieren.
  • Das Unterbewusstsein hingegen ist ein Sammelbegriff für all die Anteile unserer Selbst, die wir augenblicklich nicht bewusst nutzen oder nicht bewusst nutzen können: Körperprozesse wie Atmung und Immunsystem, Gefühle wie z.B. Angst oder Freude, und natürlich Gewohnheiten: All das findet im Unterbewusstsein statt.

Die BewusstseinsschichtenMan geht modellhaft davon aus, dass das bewusste Denken ca. 10% unserer geistigen Kapazität ausmacht. Das Unterbewusstsein nimmt hingegen 90% ein. Und - genau wie bei einem Eisberg, wo Sie auch nur die oberste Spitze aus dem Wasser herausragen sehen, während der Großteil des Eisbergs unter der Wasseroberfläche verborgen bleibt - liegen die 90% unserer unbewussten Ressourcen in einem Bereich, auf den wir scheinbar keinen Zugriff haben.

Fazit: Während wir auf unser bewusstes Denken scheinbar guten Zugriff haben, laufen unbewusste Prozesse für uns wenig kontrollierbar ab.

Wenn nun beide Bewusstseinsschichten am selben Strang ziehen, also bewusstes Denken und unbewusste Ressourcen auf einer Ebene liegen, befinden wir uns im Einklang: Wir fühlen uns wohl, Dinge geschehen mühelos.

Was aber, wenn Sie bewusst einen Wunsch haben oder eine Entscheidung treffen, die nicht mit dem im Unterbewusstsein gespeicherten Material übereinstimmt? Wer gewinnt - Bewusstsein oder Unterbewusstsein? Dazu ein kleines Experiment:

Versuchen Sie mal, Ihren Herzschlag schneller werden zu lassen. Jetzt - schnell! Geht nicht? Kein Wunder, schließlich haben wir bewusst in der Regel keinen Zugriff auf unbewusste Prozesse. Probieren Sie aber mal folgendes: Stellen Sie sich nun - so lebhaft wie nur möglich - vor, wie Sie Nachts eine einsame Gasse entlangspazieren. Über Ihnen scheint der Mond durch die tief hängenden Nebelschwaden, so dass kaum Licht auf die Straße durchdringt. Es herrscht eine gespenstische Stille, bis Sie plötzlich Schritte hinter sich hören. Schritte, die stumpf und schwer durch die Gasse hallen, und nun schneller werden, immer schneller - und in Ihre Richtung kommen ...

Wenn Sie sich einfach wünschen, dass sich Ihr Herzschlag beschleunigt, wird nichts passieren. Aber je nachdem, wie lebendig Sie sich dann das oben beschriebene Szenario vorgestellt haben, stehen die Chancen gut, dass sich Ihr Herzschlag tatsächlich verändert hat. Denn auch, wenn wir bewusst keinen Zugriff auf unseren Herzschlag haben, kann unser Unterbewusstsein hier sehr wohl regulierend eingreifen. Eine sehr sinnvolle Funktion, mit der uns unser Organismus beispielsweise auf Gefahrensituationen vorbereitet.

Überlegen Sie jetzt einmal, welche Konsequenz die Tatsache, dass das Unterbewusstsein stets stärker und mächtiger ist als unser Bewusstsein, für unser alltägliches Leben hat. Als Beispiel können wir einen Raucher betrachten: Er möchte mit dem Rauchen aufhören (bewusster Wunsch), aber sein Unterbewusstsein hat das Rauchverhalten über Jahre hinweg gelernt und automatisiert (Unterbewusstsein). Wenn er nun aufgrund einer bewussten Entscheidung urplötzlich mit dem Rauchen aufhört, kann es gut sein, dass sein Unterbewusstsein Alarm schlägt - schließlich fehlt nun etwas. Aus diesem Grund hat Willenskraft wenig mit dem Rauchen aufhören zu tun - außer, Sie wollen das Rauchen nur unterdrücken, statt es wirklich endgültig über Bord zu spülen.

Mit Hypnose legen Sie nun einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein frei. Alte, nicht mehr benötigte Automatismen und Informationen können so angeregt werden, sich aufzulösen (wichtig z.B. beim Raucher oder bei Ängsten), und neue, hilfreiche Vorstellungen werden neu installiert und verankert.

Hypnose stellt also ein Verfahren dar, mit dem wir einen direkten Kommunikationsprozess mit unserem Unterbewusstsein treten. Somit wird es möglich, ...

  • Problemstrukturen aufzuweichen und zu durchbrechen
  • alte Verhaltensmuster zu lockern und zu lösen
  • neue, gewünschte Verhaltensmuster zu verankern
  • Gefühle zu modifizieren

Klassische Anwendungsbeispiele der modernen Hypnose: Gesundheitsprophylaxe

Als hochmodernes Therapeutikum wird die Hypnose heutzutage bei vielerlei Aufgabenstellungen genutzt. Auch, wenn Hypnose kein Wundermittel ist, das einem mit einem einzigen Fingerschnipp alle Probleme löst, erleichtert sie doch viele Veränderungsprozesse erheblich und ist somit unverzichtbares Werkzeug für Beratung, Coaching und Therapie. 

In der Gesundheitsprophylaxe wird die Hypnose mit dem Ziel genutzt, Gesundheit zu fördern und zu erhalten. Im Gegensatz zur Hypnotherapie wird also weniger kurativ und symptomorientiert gearbeitet, sondern vielmehr generativ und ressourcenorientiert. Klassische Anwendungsgebiete sind:

  • Raucherentwöhnung mit Hypnose
    Raucher wissen, dass Tabakkonsum schlecht für die Gesundheit ist. Nichts desto trotz fällt es vielen Rauchern sehr schwer, ihrem Laster einfach zu entsagen. Dies liegt weniger in einer angeblich fehlenden Willenskraft begründet, denn viel mehr in der Tatsache, dass das Rauchen auf unbewusster Ebene einfach ein hervorragend trainierter Prozess ist, den sich der Raucher oftmals über viele Jahre (wenn nicht Jahrzehnte hinweg) antrainiert hat. 

    Ein gut durchdachtes Hypnocoaching hilft Rauchern, wesentlich leichter und zuverlässiger mit dem Rauchen aufzuhören. Die Raucherentwöhnung nach der HYPNOVITA-Methode besteht aus zwei Kernstufen: Erst der kognitive Wirkdialog, dann die Hypnose. Erst die Kombination beider Komponenten ergibt eine zuverlässige und reproduzierbare Wirkung, die um ein vielfaches höher liegt als bei Sitzungen, in denen ausschließlich Hypnose zum Einsatz kommt.

    Der kognitive Wirkdialog ist ein nach therapeutischen Regeln geführtes Gespräch mit dem Hypnotiseur, in dem verschiedene Facetten des Rauchens (und natürlich auch des Befreiungsprozesses von der Tabakabhängigkeit) thematisiert und konstruktiv bearbeitet werden. Hypnotiseur und Klient legen das gemeinsame Ziel fest und beschäftigen sich auch mit dem wichtigen Thema Rückfallprävention. Der Wirkdialog ist maßgeschneidert und orientiert sich ausschließlich an den spezifischen Klientenbedürfnissen, womit eine höhere Wirkung als beispielsweise in Gruppensitzungen gegeben ist.

    Im Anschluss an den Wirkdialog folgt die Hypnose: Der Klient kann sich fallenlassen, entspannen und genießen - der Hypnotiseur versorgt ihn nun mit wertvollen Suggestionen, die alte Muster lockern und lösen und die Entscheidung, Nichtraucher zu sein, auf tiefster Ebene untermauern.

    Die hypnotische Raucherentwöhnung glänzt mit sehr hohen Erfolgsquoten und ist vielen anderen Methoden überlegen. Sie setzt jedoch die bewusste Entscheidung des Klientens voraus, Nichtraucher zu werden. Wer nicht selbst mit dem Rauchen aufhören will und darauf hofft, man könne das Thema einfach per Hypnose irgendwie löschen oder das Rauchen quasi verbieten, ist für eine Sitzung nicht geeignet. Denn auch bei einer hypnotischen Raucherentwöhnung ist der eigene Wille und Entschluss des Klientens, rauchfrei zu werden, absolute Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Ausgang.

    Die Rauchfrei-Sitzung nach der HYPNOVITA-Methode können Sie in sechs deutschen Städten bei unseren Partnerpraxen in Anspruch nehmen - oder in ganz Deutschland bei Absolventen der Hypnovita-Akademie. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier: Rauchen aufhören mit Hypnose
     
  • Schlank durch Hypnose: Hypnotische Gewichtsreduktion
    Wer sich mit Übergewicht plagt, hat oftmals schon einen langen Leidensweg mit zahlreichen Diätversuchen hinter sich. Obwohl Diäten nachweislich eine sehr niedrige Erfolgsquote haben und nur für sehr wenige Menschen zuverlässig und vor allem dauerhaft funktionieren, werden mit Diätratgebern, Diätkursen und Diätprodukten Jahr für Jahr Millionenbeträge umgesetzt. Das Ergebnis? Gewichtsprobleme sind statistisch im Aufwärtstrend, mehr als zweite deutsche Erwachsene hat Übergewicht,  bei jedem Fünften liegt es sogar im Bereich der klinisch-relevanten Adipositas.

    Hypnose kann bei Übergewicht im eine wohltuende Erleichterung schaffen. Ziel einer hypnotherapeutischen Gewichtsreduktion ist es, das Unterbewusstsein anzuregen, wieder als zuverlässiger Indikator für eine gesunde und geeignete Ernährung zu agieren. In der Hypnotherapie gehen wir davon aus, dass jeder Mensch von Haus aus eine Art Draht zwischen Bauch und Hirn eingebaut hat, der signalisiert, welche Lebensmittel uns gut tun und welche Mengen davon für uns am besten geeignet sind, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Das macht evolutionsbiologisch gesehen auch größten Sinn: Der menschliche Körper ist so ausgelegt, dass er auch ohne Ernährungstabellen und Kalorienzählen gut funktioniert könnte. Wären da nicht die vielen, verschiedenen Erfahrungen, die wir im Laufe des Lebens gesammelt und die unseren Draht Bauch <-> Hirn letztlich außer Betrieb gesetzt haben: "Iss das auf, was auf dem Teller liegt", "Iss das auf, das ist gesund", und später auch: "Iss wenig Kohlenhydrate", "Iss viel ungesättigte Fettsäuren", "Iss viel Brot", "Iss wenig Brot" und so weiter. Der Mensch wurde letzten Endes darauf trainiert, völlig entgegen seines natürlich Bauchgefühls zu handeln und zu essen. Ernährung fand plötzlich nicht mehr natürlich statt, sondern wurde verkopft: Ein Problem, das sich in Übergewicht manifestiert.

    Moderne Hypnoseverfahren sorgen nun dafür, dass Körper und Geist wieder in eine natürliche Balance zurück geraten dürfen. Zielsetzung ist also eine Freilegung des Drahts zwischen Bauch und Gehirn, so dass der Klient selbst wieder ein natürliches Gefühl für eine Ernährung entwickeln kann, die auch individuell für ihn am besten passt und nicht aus irgend einem Lehrbuch stammt. Diese Methode ist von sehr hohen Erfolgsquoten gekrönt, wobei sie - wieder jede Methode - natürlich nicht immer und für jeden funktioniert. Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die Bereitschaft des Klienten, das Thema auch aktiv anzupacken. Genauso wie ein Raucher sich das Rauchen nicht einfach mal eben so weghypnotisieren lassen kann, sondern Eigenmotivation und Veränderungsbereitschaft in die Sitzung mit einbringen muss, sind diese beiden Punkte auch für Hypnosekandidaten sehr wichtig, die die Hypnotherapie nutzen wollen, um abzunehmen. Eigenmotivation und die Bereitschaft für Veränderung werden dafür auch fürstlich entlohnt - und zwar mit einer Gewichtsabnahme, die dem persönlichen Naturell entspricht und zu mehr Gesundheit, Leichtigkeit und Lebensfreude führt.

    Die Gewichtsreduktion mit Hypnose von Hypnovita können Sie bei unseren Partnercoaches in sechs deutschen Städten in Anspruch nehmen - oder bundesweit bei den bestens qualifizierten Absolventen unserer Hypnoseausbildungen. Für eine optimale Wirkung empfehlen wir mindestens drei Sitzungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: Schlank durch Hypnose